Perfekt eingestellte Luzerner Raute bezwingt FCB

Der FC Luzern überzeugte gegen den FC Basel mit einer fein auf die Spielanlage des FCB abgestimmten Taktik und gewann verdient 2:1. Die taktischen Umstellungen der Basler blieben gegen die Rautenformation der Luzerner wirkungslos.

Der FC Basel trat im Heimspiel gegen Luzern im gewohnten 4-2-3-1-artigen Spielsystem an, wobei die Startaufstellung ohne Gonzalez (gesperrt) und Streller (zunächst geschont auf der Ersatzbank, später eingewechselt) auskommen musste. Linksverteidiger Safari agierte wie üblich weit eingerückt und bildete im Spielaufbau eine Dreierkette mit Suchy und Schär. Rechtsverteidiger Xhaka schob bei eigenem Ballbesitz der Linie entlang weit nach vorne. Entsprechend darauf abgestimmt waren die jeweiligen Flügelpositionen. Auf der linken Seite war Callà hauptsächlich für die Breite im FCB-Spiel besorgt. Gashi, der zuletzt häufig die Callà-Position besetzt hatte, spielte offensiv weit eingerückt im rechten Halbraum. Der FC Luzern, bereits vergangene Woche sehr überzeugend im 4-3-1-2, hielt am System mit Mittelfeldraute fest, wobei Luzern-Coach Babbel seine Formation exzellent auf die Besonderheiten der asymmetrischen FCB-Aufstellung anpasste.

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Vorschau: Wie gut passt GC-Taktik gegen YB?

Vor der Partie gegen die Young Boys scheint die Ausgangslage für die Grasshoppers klar: Mit einer stark an YB orientierten und damit auf das Spiel gegen den Ball ausgerichteten Taktik soll die Entfaltung der spielstarken Berner verhindert werden.

Vor gut zwei Monaten waren die Grasshoppers zu Beginn der Rückrunde bei den Berner Young Boys mit chancenloser taktischer Ausrichtung im 3-4-1-2-System untergegangen. In der Folge stellte GC-Coach Tami auf eine Viererkette um und orientierte die Taktik seiner Mannschaft immer deutlicher an den Stärken der Gegner. Das GC-Spiel stabilisierte sich damit merklich und vermochte mit dem zweikampfstarken Zentrum und gutem Umschaltspiel als Basis beim 5:0-Sieg in Sion einen Glanzpunkt zu setzen. Wie wichtig es für das GC-Spiel derzeit ist, mit einer stark reaktiven Taktik die Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, zeigte sich vergangenes Wochenende in Luzern: Schlecht auf die Taktik der Luzerner eingestellt und in der Entwicklung des eigenen Spiels weiterhin mit grossen Defiziten, war GC über die gesamte Partie hinweg deutlich unterlegen. Um gegen die spielstarken Young Boys eine Chance auf einen Punktgewinn zu haben, benötigen die Grasshoppers eine deutliche Steigerung im taktischen Bereich.

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Überraschtes GC chancenlos gegen Luzern

Der FC Luzern nutzte im Heimspiel gegen die Grasshoppers die taktischen Vorteile der Rautenformation und zeigte eine überzeugende Leistung. GC schien von der Systemumstellung der Luzerner überrascht und blieb chancenlos (0:2).

Vor sechs Wochen war GC im Heimspiel gegen den FC Luzern als glücklicher 1:0-Sieger aus der letzten Direktbegegnung der beiden Teams hervorgegangen. GC-Trainer Tami hatte für jene Partie das System dem Gegner angepasst und sein Team gegen Luzerns 4-3-1-2 selbst ebenfalls in einer Formation mit Mittelfeld-Raute auf den Platz geschickt. Sich mit seiner Formation recht stark am Gegner auszurichten, blieb in der Folge die Devise von Tami, wobei dies in den letzten Spielen hauptsächlich die Wahl eines 4-1-4-1-Systems bedeutete. Luzern war in der Zwischenzeit ebenfalls von der Rautenformation abgekommen und mehrheitlich im 4-1-4-1 angetreten. Für die Partie gegen GC allerdings kehrte Luzern-Coach Babbel zum anfangs der Rückrunde häufig gespielten 4-3-1-2-System zurück und dürfte GC damit überrascht haben. Die Grasshoppers waren wie zuletzt im 4-1-4-1-System formiert und schienen schlecht eingestellt auf das zentrumlastige Spiel der Luzerner.

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FCZ-Taktik scheitert auch gegen Sion

Der FC Zürich erlitt im Cup-Halbfinal gegen den FC Sion eine 0:1-Heimniederlage. Zum wiederholten Mal fehlten dem standardmässigen 3-4-1-2-System des FCZ die Kreativität im Spielaufbau und die Durchschlagskraft in der Offensive.

Seit Saisonbeginn setzt FCZ-Coach Meier auf ein 3-4-1-2-System und wich zuletzt lediglich in der Partie bei den Berner Young Boys von dieser Standardformation ab. In vier Liga-Heimspielen hatte der FCZ mit diesem System kein Tor erzielt und unter anderem auch gegen den FC Sion (0:1) verloren. Verantwortlich für die schwachen Leistungen der Zürcher waren wiederholt Mängel, die sich bereits vor der Winterpause abgezeichnet hatten. So nutzte Sion im Meisterschaftsspiel beim 1:0 beispielhaft die schwache Flügelverteidigung des FCZ zum Führungstreffer, um dann mit Ruhe am Ball gegen das wenig effektive Pressing sowie vor allem mit guter Organisation gegen einen leicht ausrechenbaren Spielaufbau den Sieg nach Hause zu bringen. Gegen ein taktisch unverändertes Zürich konnte Sion-Trainer Tholot im Cup-Halbfinal wieder auf die gleiche Taktik im 4-2-3-1 zurückgreifen.
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