GC spielt Stärken aus gegen indisponierten FCSG

Die Grasshoppers dominierten die Partie gegen den FC St. Gallen (2:0) nach Belieben, indem sie ihre Stärken gegen eine ungenügend auf das GC-Spiel abgestimmte Taktik der St. Galler voll ausspielen konnten.

Die Grasshoppers haben im Verlauf dieser Rückrunde deutliche Fortschritte gemacht und zuletzt etwa auswärts den FC Basel gefordert. Mit dem 4-1-4-1-System hat GC-Trainer Tami nach anfänglichen Schwierigkeiten eine passende Formation für sein Team gefunden. Auf dieser Grundlage und dank geschickter Feinabstimmung der taktischen Ausrichtung an die jeweiligen Gegner zeigt GC aktuell ansprechende Leistungen. Spürbar sind allerdings auch die Grenzen dieser Mannschaft. Das GC-Spiel lebt von der Zweikampfstärke im Zentrum sowie der individuellen Klasse am Ball. Auch wenn sich das kollektive Spiel bei eigenem Ballbesitz ständig verbessert, ist das Offensivspiel von GC hauptsächlich von zwei Akteuren abhängig.
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Vorsichtiger FCB holt Punkt und Titel

Der FC Basel setzte seine auf Vorsicht bedachte Taktik gegen YB gut um. Eine sehr konzentrierte Defensivleistung sicherte dem FCB gegen ebenfalls gut organisierte Berner ein 0:0 und damit den Schweizer Meistertitel.

Im Heimspiel vor knapp drei Monaten hatten die Young Boys den FC Basel dank ausgezeichneter taktischer Einstellung klar dominiert. Mit herausragendem Pressing und mutigem Spielaufbau waren die Berner jederzeit spielbestimmend und verdienter 4:2-Sieger gewesen. Das zweite Aufeinandertreffen der beiden besten Teams der Super League entwickelte trotz wenig veränderter Spielsysteme eine andere Charakteristik. Geprägt von der Ausgangslage in der Meisterschaft, wonach dem FC Basel ein Remis für den vorzeitigen Titelgewinn reichte, schickte FCB-Coach Sousa sein Team mit einer auf Vorsicht bedachten taktischen Ausrichtung aufs Feld. Entsprechend gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torchancen und einem logischen Endresultat.
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GC fordert nicht ideal eingestellten FCB

Die Grasshoppers zeigten in Basel eine taktisch ansprechende Leistung. Der nicht ideal eingestellte FCB gewann die Partie dank der individuellen Überlegenheit und einer konzentrierten Leistung mit starkem Pressing verdient 2:1.

Nach der Niederlage gegen den taktisch exzellenten FC Luzern hatte FCB-Coach Sousa bereits für die Partie in Vaduz am vergangenen Mittwoch die Ausrichtung seines Teams leicht verändert. Beibehalten wurde die Grundidee des asymmetrischen Spielsystems mit einem weit vorstossenden Aussenverteidiger und einem eingerückten Flügel auf der einen Seite sowie nur einem Aussenläufer auf der anderen Seite. Ausgerichtet wurde die Asymmetrie allerdings spiegelverkehrt, wobei der FCB bereits im Herbst mehrfrach in dieser Variante gespielt hatte. Anstatt wie üblich rechts Xhaka fungierte Traoré auf der linken Seite als vorstossender Aussenverteidiger. Entsprechend gespiegelt wurden auch die übrigen Positionen. Nach dem gelungenen Auftritt in Vaduz (3:1) behielt Sousa diese Ausrichtung mit unveränderter Abwehr für die Partie gegen GC bei. Callà spielte für Degen als rechter Aussenläufer. Zuffi agierte auf der stark eingerückten Position im linken offensiven Mittelfeld. Gonzalez sowie Gashi waren Ersatz.
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FCSG geht mit aussichtsloser Taktik unter

Am Ursprung der 2:6-Niederlage des FC St. Gallen in Luzern stand das schlecht auf die spielstarke Rautenformation der Luzerner eingestellte 4-4-2-System. Dabei nutzten die Luzerner ihre taktischen Vorteile lange nicht einmal ideal.

Der FC Luzern feierte zuletzt zwei verdiente Siege und überzeugte dabei jeweils insbesondere auch in taktischer Hinsicht. Im 4-3-1-2-System mit Rautenformation im Mittelfeld war das Team von Trainer Babbel sowohl gegen Leader Basel wie im Heimspiel gegen die Grasshoppers taktisch sehr gut eingestellt. Nachdem Wiss die Partie in Basel wegen einer Verletzung verpasst hatte, kehrte er für das Spiel gegen St. Gallen in die Startformation zurück. Mittelfeld sowie Angriff waren damit identisch formiert wie in der Partie gegen GC. Damit einher ging die grundsätzlich unveränderte Taktik, mit der individuell starken Mittelfeld-Raute das Spiel dank Überlegenheit im Zentrum zu beherrschen. Entsprechend herausfordernd, aber klar schien die Aufgabenstellung für den FC St. Gallen.
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Perfekt eingestellte Luzerner Raute bezwingt FCB

Der FC Luzern überzeugte gegen den FC Basel mit einer fein auf die Spielanlage des FCB abgestimmten Taktik und gewann verdient 2:1. Die taktischen Umstellungen der Basler blieben gegen die Rautenformation der Luzerner wirkungslos.

Der FC Basel trat im Heimspiel gegen Luzern im gewohnten 4-2-3-1-artigen Spielsystem an, wobei die Startaufstellung ohne Gonzalez (gesperrt) und Streller (zunächst geschont auf der Ersatzbank, später eingewechselt) auskommen musste. Linksverteidiger Safari agierte wie üblich weit eingerückt und bildete im Spielaufbau eine Dreierkette mit Suchy und Schär. Rechtsverteidiger Xhaka schob bei eigenem Ballbesitz der Linie entlang weit nach vorne. Entsprechend darauf abgestimmt waren die jeweiligen Flügelpositionen. Auf der linken Seite war Callà hauptsächlich für die Breite im FCB-Spiel besorgt. Gashi, der zuletzt häufig die Callà-Position besetzt hatte, spielte offensiv weit eingerückt im rechten Halbraum. Der FC Luzern, bereits vergangene Woche sehr überzeugend im 4-3-1-2, hielt am System mit Mittelfeldraute fest, wobei Luzern-Coach Babbel seine Formation exzellent auf die Besonderheiten der asymmetrischen FCB-Aufstellung anpasste.

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Vorschau: Wie gut passt GC-Taktik gegen YB?

Vor der Partie gegen die Young Boys scheint die Ausgangslage für die Grasshoppers klar: Mit einer stark an YB orientierten und damit auf das Spiel gegen den Ball ausgerichteten Taktik soll die Entfaltung der spielstarken Berner verhindert werden.

Vor gut zwei Monaten waren die Grasshoppers zu Beginn der Rückrunde bei den Berner Young Boys mit chancenloser taktischer Ausrichtung im 3-4-1-2-System untergegangen. In der Folge stellte GC-Coach Tami auf eine Viererkette um und orientierte die Taktik seiner Mannschaft immer deutlicher an den Stärken der Gegner. Das GC-Spiel stabilisierte sich damit merklich und vermochte mit dem zweikampfstarken Zentrum und gutem Umschaltspiel als Basis beim 5:0-Sieg in Sion einen Glanzpunkt zu setzen. Wie wichtig es für das GC-Spiel derzeit ist, mit einer stark reaktiven Taktik die Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, zeigte sich vergangenes Wochenende in Luzern: Schlecht auf die Taktik der Luzerner eingestellt und in der Entwicklung des eigenen Spiels weiterhin mit grossen Defiziten, war GC über die gesamte Partie hinweg deutlich unterlegen. Um gegen die spielstarken Young Boys eine Chance auf einen Punktgewinn zu haben, benötigen die Grasshoppers eine deutliche Steigerung im taktischen Bereich.

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