Perfekt eingestellte Luzerner Raute bezwingt FCB

Der FC Luzern überzeugte gegen den FC Basel mit einer fein auf die Spielanlage des FCB abgestimmten Taktik und gewann verdient 2:1. Die taktischen Umstellungen der Basler blieben gegen die Rautenformation der Luzerner wirkungslos.

Der FC Basel trat im Heimspiel gegen Luzern im gewohnten 4-2-3-1-artigen Spielsystem an, wobei die Startaufstellung ohne Gonzalez (gesperrt) und Streller (zunächst geschont auf der Ersatzbank, später eingewechselt) auskommen musste. Linksverteidiger Safari agierte wie üblich weit eingerückt und bildete im Spielaufbau eine Dreierkette mit Suchy und Schär. Rechtsverteidiger Xhaka schob bei eigenem Ballbesitz der Linie entlang weit nach vorne. Entsprechend darauf abgestimmt waren die jeweiligen Flügelpositionen. Auf der linken Seite war Callà hauptsächlich für die Breite im FCB-Spiel besorgt. Gashi, der zuletzt häufig die Callà-Position besetzt hatte, spielte offensiv weit eingerückt im rechten Halbraum. Der FC Luzern, bereits vergangene Woche sehr überzeugend im 4-3-1-2, hielt am System mit Mittelfeldraute fest, wobei Luzern-Coach Babbel seine Formation exzellent auf die Besonderheiten der asymmetrischen FCB-Aufstellung anpasste.

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