FC Basel – FC Sion: Systemumstellungen prägen Spielverlauf

Die rote Karte gegen FCB-Goalie Vaclik kurz vor der Pause führte zu einer taktisch interessanten Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Sion (1:1). Beide Teams nahmen im Verlauf der zweiten Halbzeit überraschende Systemumstellungen vor.

Vier Tage vor dem Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen den FC Porto trat der FC Basel zu Hause gegen den FC Sion gegenüber der von Coach Sousa zuletzt favorisierten Aufstellung mit leicht veränderter Ausrichtung an. Wie gewohnt war der Rechtsverteidiger (Xhaka) sehr offensiv ausgerichtet und hielt sich der rechte Mittelfeldspieler, diesmal Delgado, vornehmlich im Halbraum auf. Dem Basler Spiel auf der linken Seite Breite zu geben, lag in Callas Verantwortung. Das Mittelfeldzentrum, häufig mit drei Spielern besetzt, bestand hauptsächlich aus dem Duo Zuffi-Elneny. Gashi agierte losgelöst vom Zentrum auf der halblinken Seite als hängende Spitze hinter Streller, der deshalb wiederum vornehmlich auf der für ihn wesentlich weniger gewohnten halbrechten Seite im Angriff spielte. Dazu tauschten Schär und Suchy die Seiten in der Innenverteidigung.

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