Bestandsaufnahme: GC vor dem Derby im Cup

Der Grasshopper Club holte in St. Gallen im vierten Spiel unter dem neuen Coach Tami den ersten Punkt (1:1). Wie bereits in der Vorwoche, als GC im Zürcher Derby gegen den FCZ (0:2) nicht zuletzt wegen einer frühen roten Karte unterlegen war, traten die Grasshoppers mit einer Viererkette an und scheinen damit die Defensive stabilisiert zu haben.

In den ersten beiden Partien nach der Winterpause hatte der neue GC-Trainer Tami sein Team in einem 3-4-1-2-System aufs Feld geschickt. Vor allem im Auswärtsspiel bei den Young Boys vor Wochenfrist hatte diese taktische Einstellung von GC überhaupt nicht funktioniert. Gegen ein früh attackierendes und offensiv individuell gut besetztes 4-2-3-1 von YB hatte man sich viele mannschaftstaktische Probleme selbst geschaffen. Insbesondere individuelle Schwächen waren schonungslos offen gelegt worden. Im Zürcher Derby vor Wochenfrist erfolgte die Umstellung auf ein 4-2-3-1-System. Die Viererkette behielt Tami auch für die Auswärtspartie in St. Gallen bei, stellte sein Mittelfeld allerdings um und wählte erstmals eine 4-1-4-1-Formation. Da beide Spiele von speziellen Umständen geprägt waren, lassen sich die Fortschritte der Grasshoppers nur beschränkt beurteilen. Es ist aber davon auszugehen, dass GC am Mittwoch im Cup-Viertelfinal gegen den FC Zürich erneut mit einer Viererkette antreten wird.

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